D |
Dauerbruch |
Der Dauerbruch ist eine der häufigsten Versagensarten
einer Schraube. Seine Gefahr besteht darin, dass er meist plötzlich,
ohne vorhergehende Anzeichen stattfindet. Er entsteht bei einer dynamisch
wechselnden Belastung in axialer Richtung oder durch Hin- und Herbiegen
der Schraube |
Dauerhaltbarkeit |
Die Dauerhaltbarkeit einer Schraube gibt an, welche
Belastungswechsel (Spannungs-ausschläge) sie um eine mittlere Beanspruchung
durch Vorspannkraft + Betriebskraft (Mittelspannung) ertragen kann, ohne
einen Dauerbruch (s.d.) zu erleiden. |
Dehnschaft |
Gewindefreier, hinterdrehter Schaft unter Kopf
der Schraube mit ca. 90% des Gewindekerndurchmessers (s. DIN 2510). |
Dehnschraube |
Schraube, die aufgrund ihrer größeren
Elastizität die Dauerhaltbarkeit einer Schraubenverbindung steigert |
Dehnung |
Längenänderung unter Belastung |
Dichtgewinde |
kegeliges Gewinde mit dichtendem Effekt (z.B. an Verschlussstopfen
für Hydraulikkomponenten) |
DIN |
Deutsches Institut für Normung |
Doppelgewinde |
Gewinde mit 2 Gängen, ergibt zweifachen Weg pro Umdrehung |
Drehmoment |
Gewinde mit 2 Gängen, ergibt zweifachen Weg pro Umdrehung |
Drehteil |
notwendiger Kraftaufwand in Nm beim Verschrauben (Kraft "F"
x Hebelarm "l") |
Dreikantschraube |
Schraube mit speziellem Dreikantkopf, um unbefugtes Lösen
mit normalem Schraubenschlüssel zu verhindern |
Druckfeder |
Feder, die auf Druck beansprucht wird |
Druckstück |
überträgt die Spannkraft auf das Werkstück |
Druckzapfen |
an Schrauben angedrehter Zapfen zur Aufnahme des Druckstückes |
Durchgangsloch |
Durchgangsloch im Bauteil durchgehend gebohrtes Loch für
Durchsteckverschraubung |
dynamisch |
in Höhe und/oder Richtung wechselnde Beanspruchung |